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	<title>Braunbeck-Institut &#187; Medizin der Bäume</title>
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		<title>Die Medizin der Bäume</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 15:19:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>beatrix</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medizin der Bäume]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Baum ist dem Menschen näher, als es uns heute bewußt ist: er steht aufrecht, wächst, vergeht, hat seinen Sommer, Herbst, Winter und seine Blütezeit. Auch wir streben nach dem Licht, wachsen in den Himmel, recken uns diesem entgegen. Auch wir durchlaufen alle Jahreszeiten des Lebens, von der Kindheit über die Blütezeit der Mitte des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Der Baum ist dem Menschen näher, als es uns heute bewußt ist: er steht<br />
aufrecht, wächst, vergeht, hat seinen Sommer, Herbst, Winter und seine<br />
Blütezeit. Auch wir streben nach dem Licht, wachsen in den Himmel, recken<br />
uns diesem entgegen. Auch wir durchlaufen alle Jahreszeiten des Lebens, von<br />
der Kindheit über die Blütezeit der Mitte des Lebens bis hin zum Altwerden.</p>
<p>In der Wurzel liegen die Ursprünge aller Dinge, liegt die Basis, die am<br />
Boden hält, der Ausgangspunkt jedes Wachstums. Ist der Mensch entwurzelt,<br />
wirkt er desorientiert und verliert den Boden unter den Füßen. Sein Leben<br />
lang befindet er sich auf der Suche nach seinen Wurzeln. man spricht von<br />
Stammbaum der Familie, manch einer ist baumstark, aus gutem Holz geschnitzt,<br />
ein Mann wie ein Baum&#8230;</p>
<p>Bäume als Lehrmeister und Medizinmänner</p>
<p>Bäume hatten einst eine besondere Bedeutung für uns Menschen. sie waren Sitz<br />
der Götter, Gerichtsorte, die Verkröperung von Kraft und Fruchtbarkeit. Sie<br />
galten als heilig, als weise Lehrmeister. Jeder von ihnen hatte seine<br />
Geschichte, seine Magie und Wirkung. sicher &#8211; Linde und Weißdorn sind auch<br />
aktuell noch gebräuchlich, doch auch viele andere Bäume bieten Heilung oder<br />
Linderung in fast jedem Bereich.</p>
<p><span id="more-192"></span></p>
<p>Die Birke</p>
<p>Die Birke hebt uns hinauf in ihr helles Licht, wiegt die Seele sacht wie<br />
eine Mutter. So wird klar, warum Kinderwiegen aus Birkenholz geschnitzt<br />
waren, ist sie doch Sinnbild für Jugend und Frühing. Als Maibaum noch heute<br />
beliebt, Zeichen der erwachenden Natur, weckt sie tatsächlich die<br />
Lebensgeister: Ein Tee aus Birkenblättern oder Birkensaft wirkt reinigend,<br />
belebend. die Birke ist ideal für eine Frühjahrskur geeignet, da sie auch<br />
Nieren und Blase anregt, sowie bei Wassersucht, Gicht, Rheuma, Arthritis und<br />
Steinleiden hilft. Brikenwasser kräftigt das Haar, die hellen Birkenblätter<br />
vertreiben trübe und schwere Gedanken.</p>
<p>Die Erle</p>
<p>Die Erle hingegen zieht eher hinab in eine kühle, feuchte Welt voller<br />
andersweltlicher Gestalten. Hier wohnt die Große Göttin, hier befanden sich<br />
schon in vor keltischer Zeit Opfer- und Totenstätten. Für die Kelten war die<br />
Erle ein todbringernder Krieger. Dunkel und gedrungen wirkt sie, an<br />
Schnittwunden färbt sich das Holz blutrot und sie wächst gern an<br />
unheimlichen Orten. Deutsche Dichter füllten Bücher mit schaurigen<br />
Geschichten und Gedichten wie Herders &#8220;Erlkönigs Tochter&#8221; oder Goethes<br />
&#8220;Erlkönig&#8221;. Irrlichter geraten in die Erinnerung, das Geheimnisvolle &#8211; schon<br />
immer stand die Erle auch für das Alter, das Wissen, die Vertrautheit mit<br />
dem Tod. Ihre entsprechenden Kräfte sind in Vergessenheit geraten: Kühlend,<br />
zusammenziehend, fiebersenkend wirt sie, bei schwachem Zahnfleich und Aphten<br />
hilft ein Absud der Blätter, die Rinde ergibt ein gutes Gurgelmittel bei<br />
Angina. Eine Mischung aus Erlen-, Salbei- und Walnussblättern als Tee oder<br />
Umschlag genossen, erleichtert das Abstillen.</p>
<p>Der Ahorn</p>
<p>Ahornbäume strahlen vor Leichtigkeit und Süße wie ihr Saft. Aufmunternd ist<br />
der Ahorn tatsächlich, steht gar auf der Liste der wichtigsten Heilpflanzen<br />
des Ebers-Papyrus von 1600 vor Christus aus dem alten Ägypten. Erleichternd<br />
wirkt er bei krankhafter Hitze, hilfreich ist er bei geschwollenen, müden<br />
Augen und Gliedmaßen als Auflage. Hildegard von Bingen empfahl das gewärmte<br />
Holz bei Gicht, ein Bad mit Zweigen und Blättern bei täglichem Fieber.</p>
<p>Aus &#8220;Natur &amp; Heilen 05/2009&#8243;</p>
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